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Das Syndrom der Polyzystischen Ovarien (PCOS) ist eine Erkrankung, die bei 5% der geschlechtsreifen Frauen auftritt. In der NICHD-PCOS Konsensuskonferenz in den USA 1990 wurde es durch Zyklusstrungen (Oligo- oder Amenorrhoe), einen mnnlichen Behaarungstyp (Hirsutismus) und/oder vermehrte mnnliche Geschlechtshormone im Blut (Hyperandrogenmie) definiert, wobei in vielen Fllen ein unerfllter Kinderwunsch besteht. Zudem finden sich bei etwa 70% der Patientinnen Eierstockzysten (PCO- polyzystischen Ovarien). Klinisch imponiert das PCOS hufig durch ein bergewicht, das zusammen mit einer Insulinresistenz das PCOS mit dem Metabolischen Syndrom verbindet. Das Metabolische Syndrom umfasst das bergewicht (Adipositas), den Bluthochdruck (Arterielle Hypertonie), die Fettstoffwechselstrungen (Hyperlipidmien), die Gefverkalkung (Arteriosklerose) und die Zuckererkrankung (Diabetes mellitus). Tatschlich ist bei Frauen mit PCOS im spteren Lebensalter ein erhhtes Risiko fr die Folgeerkrankungen des Metabolischen Syndroms zu finden. Eine familire Hufung mit Vererbung des PCOS von der Mutter auf die Tochter wurde beschrieben, zudem zeigt sich bei Mnnern mit frhzeitiger Glatzenbildung (vor dem 30. Lebensjahr) ein gehuftes Auftreten von Tchtern mit PCOS. Die Differentialdiagnose betrifft vor allem andere Erkrankungen die einen Hirsutismus oder unerfllten Kinderwunsch bedingen knnen, insbesondere Erkrankungen der Hirnanhangsdrse, Nebenniere oder der Eierstcke. |
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